Weiterbildungsseminar für ErgotherapeutInnen Basel - Liestal

 

 Unser Angebot 

Das Weiterbildungsprogramm in der Schweiz / Liestal

Die Kurse werden jeweils ab 5 Teilnehmenden durchgeführt. Melden Sie sich mit unserem Kontaktlink an, Ihre Anmeldung wird bestätigt und gilt anschliessend als verbindlich.

Neu! Studentinnen und Studenten heissen wir kostenfrei bei allen Seminaren und im Sommercamp willkommen. 

BEREICH THEORIE / METHODIK

PSYCHODYNAMIK UND PERSÖNLICHKEITSSTRUKTUR, ERGOTHERAPEUTISCHES BEHANDLUNGSKONZEPT

SCHIZOPHRENIE (1.18)

TeilnehmerInnen:         ErgotherapeutInnen Fachbereich Psychiatrie

Leitung:                        M. Blaser, Alex Albisser

Ort:                              Militärstrasse 19, 4410 Liestal

Zeit:                             9.15 - ca. 17.45 (8 Lektionen)

Datum:                         26. Januar 2018

Kosten:                        Fr. 270.-

Anmeldung bis:            31. 12. 2017

 Behandlungskonzepte der Ergotherapie stellen den Menschen und seine autonome Handlungsfähigkeit in den Mittelpunkt aller therapeutischen Handlungsformen. Die Betätigung des individuellen Menschen in seinem persönlichen sozialen Umfeld und damit auch seine soziale Handlungskompetenz stehen an erster Stelle. Um klientenzentriert vorgehen zu können, braucht die Ergotherapeutin/ der Ergotherapeut jedoch ein fundiertes Wissen über die speziellen Ressourcen und Beeinträchtigungen, die ein bestimmtes psychiatrisches Krankheitsbild mit sich bringt. Ohne dieses fundierte Wissen besteht die Gefahr des Scheiterns Der Bemühungen, die Patientin in ihrem eigenen, psychosozialen Umfeld und gemäss ihren eigenen Bedürfnissen und Wünschen im Hinblick auf selbständiges Handeln zu unterstützen.

Die spezifischen Ressourcen und Beeinträchtigungen der Handlungsfähigkeit werden anhand der psychosozialen Entwicklung und der daraus entstandenen Persönlichkeitsstruktur schizophren erkrankter Menschen aufgezeigt. Sie finden dadurch eine Erklärung und können in der Ergotherapie besser erfasst werden.

Mit Hilfe eines klinischen Reasonings werden ein spezifisches Erfassungsinstrument, sinnvolle Zielsetzungen und geeignete ergotherapeutische Mittel und Instruktionsmethoden aufgezeigt. Anhand von praktischen Beispielen wird ein ergotherapeutisches Behandlungskonzept vermittelt und diskutiert.

Fallbeispiele der Teilnehmenden können vorgestellt und diskutiert werden.

BEREICH THEORIE / ERGOTHERAPEUTISCHE METHODIK

PSYCHOSOZIALE ENTWICKLUNG IM REIFEN ERWACHSENENALTER (2.18)

 TeilnehmerInnen:          ErgotherapeutInnen Fachbereiche Gerontopsychiatrie,Psychiatrie, Neurologie 

Leitung:                        M. Blaser, n.n. 

Ort:                              Militärstrasse 19, 4410 Liestal

Zeit:                             9.15 - ca 17.45 (8 Lektionen)

Datum:                         02. März 2018

Kosten:                        Fr. 270.-

Anmeldung bis:             31. 1. 2018 

Die psychosoziale Entwicklung ist mit dem Erreichen des Erwachsenenalters nicht abgeschlossen. Vielmehr stellen gerade das zunehmende Alter, abgeschlossene Lebensprojekte, gesundheitliche Einschränkungen und die Auseinandersetzung mit der Endlichkeit des Lebens neue Herausforderungen im Entwicklungsprozess dar. Die daraus entstehenden Probleme begegnen uns oft in der Ergotherapie der Fachbereiche Psychiatrie, Gerontopsychiatrie und Neurologie. Mögliche gesundheitliche und kognitive Einschränkungen werden aufgezeigt und in den Zusammenhang eines wechselseitigen Entwicklungsprozesses mit Emotionalität und psychischer Stabilität sowie mit der Konsolidierung einer gefestigten Identität gestellt.

Mit Blick auf Schwierigkeiten, die bestimmte Krankheiten mit sich bringen können, bildet dieses Seminar einen theoretisch fundierten Einblick in eine neue Phase der psychosozialen Entwicklung. Methodische Möglichkeiten und Chancen der Ergotherapie werden aufgezeigt und diskutiert.

BEREICH THEORIE

PSYCHODYNAMIK UND PERSÖNLICHKEITSSTRUKTUR, ERGOTHERAPEUTISCHES BEHANDLUNGSKONZEPT

 PSYCHOSOMATIK (3.18) 

TeilnehmerInnen:          ErgotherapeutInnen Fachbereich Psychiatrie

Leitung:                        M. Blaser, n.n.

Ort:                              Militärstrasse 19, 4410 Liestal

Zeit:                             9.15 - ca 17.45 (8 Lektionen)

Datum:                         20. April 2018

Kosten:                        Fr. 270.-

Anmeldung bis:             31. 01. 2018

Behandlungskonzepte der Ergotherapie stellen den Menschen und seine autonome Handlungsfähigkeit in den Mittelpunkt aller therapeutischen Handlungsformen. Die Betätigung des individuellen Menschen in seinem persönlichen sozialen Umfeld und damit auch seine soziale Handlungskompetenz stehen an erster Stelle. Um klientenzentriert vorgehen zu können, braucht die Ergotherapeutin/ der Ergotherapeut jedoch ein fundiertes Wissen über die speziellen Ressourcen und Beeinträchtigungen, die ein bestimmtes psychiatrisches Krankheitsbild mit sich bringt. Ohne dieses fundierte Wissen besteht die Gefahr des Scheiterns der Bemühungen, die Patientin in ihrem persönlichen sozialen Umfeld und gemäss ihren eigenen Bedürfnissen und Wünschen im Hinblick auf selbständiges Handeln zu unterstützen.

Die spezifischen Ressourcen und Beeinträchtigungen der Handlungsfähigkeit werden anhand der psychosozialen Entwicklung und der daraus entstandenen unterschiedlichen Persönlichkeitsstrukturen psychosomatisch erkrankter Menschen aufgezeigt. Sie finden dadurch eine Erklärung und können in der Ergotherapie besser erfasst werden.

Die Kenntnis und individuelle Erfassung der für eine psychosomatische Erkrankung spezifischen Handlungsweisen ermöglicht den gezielten Einsatz eines ergotherapeutischen Behandlungskonzeptes, das Erfassung, sinnvolle Zielsetzungen und den evidenzbasierten Einsatz von Mitteln und Instruktionsmethoden beinhaltet. Anhand von praktischen Beispielen werden Einsatz und Akzentuierung des Behandlungskonzeptes im Hinblick auf den individuell relevanten Lebenszusammenhang diskutiert.

Fallbeispiele der Teilnehmenden können vorgestellt und diskutiert werden. 
BEREICH THEORIE

PSYCHODYNAMIK UND PERSÖNLICHKEITSSTRUKTUR, ERGOTHERAPEUTISCHES BEHANDLUNGSKONZEPT

 DEPRESSION (4.18)

 TeilnehmerInnen:          ErgotherapeutInnen Fachbereich Psychiatrie 

Leitung:                        M. Blaser, Th. Witschi

Ort:                              Militärstrasse 19, 4410 Liestal

Zeit:                             9.15 - ca 17.45 (8 Lektionen)

Datum:                         08. Juni 2018

Kosten:                        Fr. 270.-

Anmeldung bis:             30. 04.2018 

 Behandlungskonzepte der Ergotherapie stellen den Menschen und seine autonome Handlungsfähigkeit in den Mittelpunkt aller therapeutischen Handlungsformen. Die Betätigung des individuellen Menschen in seinem persönlichen sozialen Umfeld und damit auch seine soziale Handlungskompetenz stehen an erster Stelle. Um klientenzentriert vorgehen zu können, braucht die Ergotherapeutin/ der Ergotherapeut jedoch ein fundiertes Wissen über die speziellen Ressourcen und Beeinträchtigungen, die ein bestimmtes psychiatrisches Krankheitsbild mit sich bringt. Ohne dieses fundierte Wissen besteht die Gefahr des Scheiterns der Bemühungen, die Patientin in ihrem eigenen, psychosozialen Umfeld und gemäss ihren eigenen Bedürfnissen und Wünschen im Hinblick auf selbständiges Handeln zu unterstützen.

Die spezifischen Ressourcen und Beeinträchtigungen der Handlungsfähigkeit werden anhand der psychosozialen Entwicklung und der daraus entstandenen Persönlichkeitsstruktur depressiv erkrankter Menschen aufgezeigt. Sie finden dadurch eine Erklärung und können in der Ergotherapie besser erfasst werden.

Ergebnisse mehrerer Forschungsprojekte an der PUK Zürich werden referiert. Ein ergotherapeutisches Behandlungskonzept, das Erfassung, sinnvolle Zielsetzungen und den evidenzbasierten Einsatz von Mitteln und Instruktionsmethoden beinhaltet, wird vorgestellt.

Es besteht die Möglichkeit, ein eigenes Fallbeispiel zu besprechen.

  

BEREICH THEORIE

PSYCHODYNAMIK UND PERSÖNLICHKEITSSTRUKTUR,

ERGOTHERAPEUTISCHES BEHANDLUNGSKONZEPT

 UNKREATIV – PASSIV – ANTRIEBSLOS: HEMMUNGEN UND BLOCKADEN DER KREATIVITÄT BEI KINDERN UND JUGENDLICHEN (5.18)

TeilnehmerInnen:          ErgotherapeutInnen Fachbereich Kinder- und Jugendpsychiatrie

Leitung:                        M. Blaser, n.n.

Ort:                              Militärstrasse 19, 4410 Liestal

Zeit:                             8.45 – 18.15 (9 Lektionen)

Datum:                         29. August 2018

Kosten:                        Fr. 325.-

Anmeldung bis:             30. 6. 2018

 Sind Kinder und Jugendliche wirklich passiv und uninteressiert? In diesem Theorieseminar wird eine entwicklungspsychologische Betrachtungsweise aufgezeigt. Einflüsse unserer Gesellschaft und unserer Zeit, der allgemeinen Beschleunigung und eines enormen Leistungsdrucks werden referiert und diskutiert. Dabei wird in Betracht gezogen, wie die Ergotherapie einen blockierten Entwicklungsfluss auflösen, einen Zugang zu kreativem Handeln und Problemlösen begünstigen und fördern kann.

Dieses Theorieseminar findet im Rahmen des Sommercamps 2018 statt. Am Nachmittag wird das Thema durch einen Workshop erweitert und vertieft.

Eine ausführliche Fallbesprechung ergänzt die theoretischen und methodischen Ausführungen.

Zum Einstieg des Tages findet ein Treffpunkt für Ergotherapeutinnen des Fachbereichs Kinder- und Jugendpsychiatrie statt.

 BEREICH THEORIE / ERGOTHERAPEUTISCHE METHODIK

 KREATIVITÄT: EIN KONZEPT FÜR DIE ERGOTHERAPIE (6.18)

TeilnehmerInnen:          ErgotherapeutInnen Fachbereich Psychiatrie, Kinder- und Jugendpsychiatrie, Gerontopsychiatrie

Leitung:                        M. Blaser, n.n. 

Ort:                              Militärstrasse 19, 4410 Liestal

Zeit:                             8.45 - ca 18.15 (9 Lektionen)

Datum:                         30. August 2018

Kosten:                        Fr. 325.00

Anmeldung bis:             30.06.2018

"Spontaneität ist eine adäquate Reaktion auf neue Bedingungen oder eine neue Reaktion auf alte Bedingungen" (Moreno, 1974).

Kreative Mittel und Materialien, die Kreativität ermöglichen und fördern, stehen zusammen mit alltagsbezogenen Handlungen an erster Stelle im gesamten ergotherapeutischen Handlungsspektrum im Fachbereich Psychiatrie. Im Rahmen dieses Theorieseminars wird ein Konzept über Kreativität aufgezeigt, das weit über das Angebot bildnerisch-gestalterischer Mittel hinausgeht. Es berücksichtigt die fördernde und heilende Kraft kreativer Mittel sowie auch die Kreativität, die uns soziale Situationen, Traumata, Entwicklungsblockaden und Entscheidungsprozesse abverlangen. Damit ermöglicht das Seminar auch eine vertiefte Auseinandersetzung mit einem zentralen Aspekt der psychischen Resilienz.

Dieses Seminar findet im Rahmen des Sommercamps 2018 statt und wird durch zwei Workshops und eine Fallbesprechung ergänzt (vgl. Programm zum Sommercamp).

BEREICH THEORIE

PSYCHODYNAMIK UND PERSÖNLICHKEITSSTRUKTUR /ERGOTHERAPEUTISCHES BEHANDLUNGSKONZEPT

 PROKRASTINATION (7.18)

 TeilnehmerInnen:          ErgotherapeutInnen Fachbereich Psychiatrie

Leitung:                        M. Blaser, U. Steiner

Ort:                              Militärstrasse 19, 4410 Liestal

Zeit:                             8.45 – 18.15 (9 Lektionen)

Datum:                         31. August 2018

Kosten:                        Fr. 325.-

Anmeldung bis:             30. 6. 2018

Prokrastination bedeutet extremes Aufschieben von notwendigen Handlungen, Erledigungen und Entscheidungen. Sie unterscheidet sich von Trödeln oder Aufschieben von unbeliebten Aufgaben, wie es fast jeder Mensch aus seinem Alltag kennt dadurch, dass sie im Chaos und in der Verzweiflung gipfelt. Sie bedeutet eine Störung oder Behinderung der kognitiven und energetisierenden Steuerung von Handlungen (Selbststeuerung).

In diesem Theorieseminar werden mögliche Ursachen und Zusammenhänge mit anderen psychiatrischen Krankheitsbildern beleuchtet und erklärt.

Normalerweise können Menschen ihre Handlungen so steuern und energetisieren, dass sie reibungslos von den ersten Abklärungen über Zielsetzung, Programmwahl und Ausführung bis zur Beendigung und zu Auswertungsprozessen abläuft.  Nicht nur im Rahmen einer Prokrastination treffen wir in der Ergotherapie häufig Probleme in diesem Handlungsfluss an. Die Handlung stockt, weil sie nicht energetisiert werden kann, es fehlen die notwendige Motivation, Willen und Emotionen. Die Handlung bricht ab, wenn im Handlungsverlauf neue Entscheidungen und Richtungsänderungen anstehen. Der Handelnde kommt nicht über die Vorabklärungen hinweg oder bricht die Handlung bei auftauchenden Schwierigkeiten ab. In diesem Sinne bietet dieses Theorieseminar auch Erklärungen und Lösungsansätze für Handlungsblockaden in anderen Zusammenhängen an.

Dieses Seminar findet im Rahmen des Sommercamps 2018 statt und wird durch 2 Workshops und eine Fallbesprechung ergänzt (vgl. Programm Sommercamp 18).

 BEREICH THEORIE / ERGOTHERAPEUTISCHES BEHANDLUNGSKONZEPT

 ICH KANN NICHT MEHR: HANDLUNGSBLOCKADEN IM RAHMEN DES

BURN-OUT-SYNDROM (8.18)

 TeilnehmerInnen:          ErgotherapeutInnen aller Fachbereiche 

Leitung:                        M. Blaser, Th. Witschi

Ort:                              Militärstrasse 19, 4410 Liestal

Zeit:                             8.45 – 18.15 (9 Lektionen)

Datum:                         01. September 2018

Kosten:                        Fr. 325.-

Anmeldung bis:             30. 6. 2018

Was bedeutet Burn-out-Syndrom? Wie kann es von depressiver Verstimmung, depressiver Reaktion oder einer Posttraumatischen Belastungsstörung unterschieden werden?

In diesem Theorieseminar werden auslösende Lebensumstände und psychische Vorbedingungen aufgezeigt. Ergotherapeutische Handlungsformen werden zu einem Behandlungskonzept integriert.

Burn-out, das psychische Ausbrennen ist eine individuelle Reaktion auf eine in unserer Gesellschaft und unserem Zeitgeist kultivierte Beschleunigung aller Arbeitsprozesse und vieler Freizeitangebote.

Dieses Seminar findet im Rahmen des Sommercamps 2018 statt. Es wird am Vormittag mit einem Workshop vorbereitet und am Nachmittag mit einem Workshop zum Thema Psychohygiene abgerundet.

 BEREICH THEORIE / ERGOTHERAPEUTISCHE METHODIK

PSYCHOSOZIALE ENTWICKLUNG IM KINDES- UND JUGENDALTER (9.18)

 TeilnehmerInnen:          ErgotherapeutInnen Fachbereich Kinder- und Jugendpsychiatrie, Pädiatrie, Psychiatrie und Forensik

Leitung:                        M. Blaser         

Ort:                              Militärstrasse 19, 4410 Liestal

Zeit:                             9.15 - ca 17.45 (8 Lektionen)

Datum:                         23. November 2018

Kosten:                        Fr. 270.-

Anmeldung bis:             31. 9. 2018

In diesem Seminar wird die psychosoziale Entwicklung aus verschiedenen Blickwinkeln und unter verschiedenen Aspekten beleuchtet:

Die psychosoziale Entwicklung der Identität nach E.H.Erikson

die Entwicklung der Affektregulierung und Mentalisierungsfähigkeit nach P.Fonagy et al., sowie die Entwicklung der Bindungsfähigkeit nach J.Bowlby werden rezipiert und mit Konzepten über die Resilienz in Zusammenhang gebracht.

Dieses Seminar bietet einerseits Ergotherapeutinnen im Fachbereich Kinder- und Jugendpsychiatrie eine gute Vorbereitung auf die Auseinandersetzung mit spezifischen Krankheitsbildern, andererseits bietet es Ergotherapeutinnen im Fachbereich Erwachsenenpsychiatrie ein gutes, theoretisch fundiertes Verständnis wichtiger Aspekte sozialer Handlungskompetenz.

BEREICH THEORIE / ERGOTHERAPEUTISCHE METHODIK

DER KURS ZUM NEUEN BUCH: SOZIALE HANDLUNGSKOMPETENZ – ERFASSUNG UND FÖRDERUNG IN DER ERGOTHERAPIE (10.18)

TeilnehmerInnen:          ErgotherapeutInnen aller Fachbereiche

Leitung:                        M. Blaser         

Ort:                              Militärstrasse 19, 4410 Liestal

Zeit:                             9.15 - ca 17.45 (8 Lektionen), anschliessend Apéro

Datum:                         01. Dezember 2018

Kosten:                        Fr. 270.-

Anmeldung bis:             31. 10. 2018

 Ein neues Fachbuch für ErgotherapeutInnen der Fachbereiche Psychiatrie, Forensik, Kinder- und Jugendpsychiatrie und angrenzenden Fachbereichen wird im Frühjahr 2018 beim Hogrefe Verlag erscheinen. ErgotherapeutInnen sind dabei, ein entsprechend neu konzipiertes Erfassungsinstrument zu validieren.

Sowohl das Buch als auch das Erfassungsinstrument werden an diesem Fortbildungstag vorgestellt. Einzelne Inhalte werden theoretisch vertieft, sodass das Seminar als eine intensive Vorbereitung auf den Einsatz des Erfassungsinstrumentes dienen kann.

Der Fortbildungstag findet am Abend mit einer kleinen Feier und Apéro, zu der alle KursteilnehmerInnen sowie alle ErgotherapeutInnen, die zur Entstehung des Fachbuchs und zur Validierung des Erfassungsinstrumentes beigetragen haben, herzlich eingeladen sind, eine würdige Abrundung.


 BEREICH THEORIE

GRUNDLAGENMODUL 

TeilnehmerInnen:          ErgotherapeutInnen aller Fachbereiche

Es wird aktive Teilnahme und die Bereitschaft zur Bearbeitung eigener PatientInnenbeispiele erwartet.

 Leitung:                        M. Blaser, U. Steiner, E. Binder, Th. Witschi

 Ort:                              Militärstrasse 19, 4410 Liestal

 Zeit:                             jeweils 9.15 bis ca 17.45 (8 Lektionen)

 Datum:                         26. / 27. Oktober und 30. November 2018

 Kosten:                        Fr. 800.-

Wir empfehlen das Fachbuch zum Kurs: Blaser M, Csontos I 2014: Ergotherapie in der Psychiatrie, Handlungsfähigkeit und Psychodynamik in der Erwachsenen-, Kinder- und Jugendpsychiatrie, Verlag Hans Huber, ISBN978-3-456-85324-6.

Anmeldung bis:             31. 8. 2018

Das Grundlagenmodul dauert 3 Tage und wird einmal jährlich durchgeführt. Es werden Kenntnisse über Handlungstheorien und über den Zusammenhang zwischen Handlungsfähigkeit und Psychopathologie vermittelt und vertieft.

Das handlungstheoretische Modell nach M. Blaser wird vorgestellt. Ein auf diesem Modell basierendes Konzept zum Klinischen Reasoning wird vermittelt.

Die TeilnehmerInnen werden in den Gebrauch eines Erfassungsbogens für die Handlungsfähigkeit eingeführt. Die Anwendung des Bogens wird im jeweiligen Arbeitsfeld der TeilnehmerInnen erprobt und von uns supervidiert.

Die Formulierung von ergotherapeutischen Zielen sowie von handlungsbezogenem Feedback wird unter dem Aspekt der patientInnenzentrierten Arbeit und Gesprächsführung einerseits, unter dem Aspekt der interdisziplinären Berichterstattung andererseits aufgezeigt.

Der Grundkurs wird als Vorbereitung auf die Teilnahme an den Fortbildungstagen empfohlen.

 

5. Sommercamp 31. August - 1. September 2018  in Liestal Militärstrasse 19

Kreativität

Entscheidungsfähigkeit und Entschlusskraft in der Ergotherapie

 

Willkommen im Sommercamp!

Kosten und Anmeldung

Jeder Seminartag bietet 9 Lektionen und kostet Fr. 325.-

Bei einer Buchung der vollständigen Kurswoche ist der 4. Seminartag kostenfrei!

Die Seminartage können einzeln gebucht werden.

Nach erfolgter Anmeldung erhalten Sie eine Kursbestätigung/ Rechnung. Ihre Anmeldung gilt mit der Einzahlung bis 30. Juni als verbindlich, bei einer Stornierung nach dem 31. Juli kann keine Rückerstattung bzw. kein Kostenerlass mehr erfolgen.

Die Seminartage werden bei einer Mindestteilnehmerinnenzahl 5 durchgeführt. Falls ein Seminartag nicht durchgeführt werden kann, werden Sie bis zum 30. Juni benachrichtigt.

Für StudentInnen ist die Teilnahme kostenfrei!

In Ausnahmefällen ist eine kurzfristigere Anmeldung möglich, zögern Sie nicht, anzufragen.

Für die Vermittlung günstiger Unterkunftsmöglichkeiten melden Sie sich bitte rechtzeitig. 

Überblick

Jeder Seminartag kann einzeln gebucht werden und beinhaltet die folgenden Gefässe

Inputs                                                  8.45 – 9.45

In den Inputs vermitteln verschiedene Dozentinnen sinnliche und sinnhafte Möglichkeiten für eine Erweiterung des ergotherapeutischen Spektrums.

Theorieseminare                             10.00 – 13.00

Die Theorieseminare richten sich an alle interessierten ErgotherapeutInnen. Sie werden so gestalten, dass sie einerseits ein Quereinsteigen ohne absolvierten Grundkurs ermöglichen, andererseits als Auffrischer zu Inhalten des Praxismodells Blaser und als Ergänzung theoretischen Fachwissens geeignet sind.

Workshops                                        14.14 – 16.15

Die Workshops werden von erfahrenen ErgotherapeutInnen geleitet. Sie bieten die Möglichkeit, sich mit Handlungsformen der Ergotherapie, (Mittel, Instruktionsmethoden, Erfassungsmethoden, therapeutischen Haltungen und Interventionen) aktiv auseinanderzusetzen. Die WorkshopleiterInnen stellen eigene Projekte zur Diskussion.

Meisterwerke                                     17.00 – 18.15

Zur Abrundung des informationsreichen  Seminartages werden in verschiedener Form Meisterwerke vorgestellt und diksutiert. Traditionsgemäss bereitet den Anfang ein gemeinsamer Filmabend. Als weitere Meisterwerke wollen wir ergotherapeutische Behandlungen durch erfahrene Kolleginnen betrachten. Diese stellen Fallbeispiele vor, die supervidiert und besprochen werden. Ein Supervisionsplatz erfordert möglichst baldige Anmeldung, die Plätze sind sehr begrenzt. Kolleginnen, die am Sommercamp teilnehmen, sind eingeladen, als HörerInnen an den Supervisionen teilzunehmen.

Der Zyklus Meisterwerke wird mit der Vorstellung neuer Zertifizierungsarbeiten abgerundet. In diesem Rahmen ist es auch möglich, andere eigene Projekte vorzustellen.

Abendprogramme                          ab 19 Uhr

Der kollegiale Austausch über berufliche und berufspolitische Themen sowie die Entschleunigung im gemütlichen Zusammensein sind uns wichtig.

Ein Filmabend, ein gemeinsames Abendessen, ein spontaner gemeinsamer Abendspaziergang, zur Abrundung der Woche ein gemütlicher Apero u.a.m. bieten sich an. Die Teilnahme erfordert z.T. eine Anmeldung, vgl. Programm

Herzliche Einladung!

Zum fünften Mal darf ich Sie, darf ich Dich zu einem Sommercamp einladen. Im Zentrum steht dieses Mal die Kreativität und Spontaneität. Das Thema wird aus verschiedenen Blickwinkeln in Inputs, Theorieseminaren, Workshops und Vorstellungen von Meisterwerken diskutiert, erlebt und bereichert. Der erste Tag richtet sich wiederum an Ergotherapeutinnen des Fachbereichs Kinder- und Jugendpsychiatrie, die weiteren Tage mögen alle Ergotherapeutinnen aus den Fachbereichen Psychiatrie, Forensik, Gerontopsychiatrie und angrenzenden Bereichen ansprechen.

Das Programm schöpft kreativ aus Inputs und Workshops, die von erfahrenen Ergotherapeutinnen angeboten und geleitet werden. Die Theorieseminare beleuchten nicht nur die Kreativität, sondern auch Schwierigkeiten bei Entscheidungen und Entschlüssen im Rahmen einer Prokrastination und das Gefühl, jegliche Kreativität und Entschlusskraft verloren zu haben beim Burn-out-Syndrom.

Meisterwerke, die von erfahrenen Ergotherapeutinnen vorgestellt werden, ermöglichen lebendige Einblicke in ergotherapeutische Handlungsformen und Erlebnisse - in Kunst und Kreativität im Rahmen ergotherapeutischer Behandlungen.

Durch den regen kollegialen Austausch, ein reichhaltiges Angebot an Ideen und eigenen Erfahrungsmöglichkeiten und nicht zuletzt an warmen Sommerabenden, die zum Verweilen und Diskutieren einladen, ist ein Auftanken für die professionelle, achtsame und kreative Anwendung der Ergotherapie möglich.

Studentinnen und Studenten sind eingeladen, kostenfrei an den Seminartagen teilzunehmen.

Ich freue mich auf eine anregende Seminarwoche!

November 2017   Marlys Blaser

1. Seminartag, 29. August 2018

8.45 – 9.45                        Leitung Denise Harder

Input                            Eine kreative Tonübung für die jugendpsychiatrische Ergotherapiegruppe / Einzeltherapie

Im Jugendalter sind die Selbstbilder oft verborgen, durch Vorstellungen der Peergruppe überzeichnet, von gesellschaftlichem Leistungsdruck in enge Bahnen gelenkt. Kreative Ideen über sich selber verstecken sich hinter Clichées und Wunschbildern. In diesem Workshop wird eine gestaltende Handlung vorgestellt, die die Phantasie und den kreativen Umgang mit sich selber zu wecken vermag.  Auf lockere Weise führt sie zu neuen kreativen Erkenntnissen und Erfahrungen über sich selber. Einerseits macht sie Verstecktes bewusst und eröffnet die Möglichkeit, darüber zu sprechen. Andererseits öffnet sie neue Wege und Möglichkeiten und führt zu einer Anreicherung des Selbstbildes. Die gestaltende Handlung kann in diesem Workshop in Selbsterfahrung ausprobiert werden. Die Teilnehmerinnen dürfen sich selber überraschen lassen und erhalten die Gelegenheit, ausgehend von den Erfahrungen der Workshopleiterin eigene Erfahrungen zu reflektieren und zu diskutieren.

10.00 – 13.00                    Leitung Marlys Blaser       

Theorieseminar:               Unkreativ – passiv – antriebslos?

                                          Hemmungen und Blockaden der Kreativitäet bei Kindern und Jugendlichen

                

Sind Kinder und Jugendliche wirklich passiv und uninteressiert? In diesem Theorieseminar wird eine entwicklungspsychologische Betrachtungsweise aufgezeigt. Zusammenhänge mit Einflüssen unserer Gesellschaft und unserer Zeit, der allgemeinen Beschleunigung und weitverbreiteten Achtlosigkeit werden referiert und diskutiert. Dabei wird in Betracht gezogen, wie die Ergotherapie einen blockierten Entwicklungsfluss auflösen, einen Zugang zu kreativem Handeln und Problemlösen begünstigen und fördern kann.  

 14.15 – 16.30                    Leitung Elsbeth Binder und Marlys Blaser

Workshop                         Achtung Richtungsänderung!

Die Blockierung von Handlungsübergängen und Entscheidungsschwierigkeiten im Rahmen von Autismus-Spektrumstörungen

Kindern mit Erkrankungen im Bereich der Autismusspektrumstörungen haben Schwierigkeiten beim Übergang vom einen Handlungsschritt zum nächsten. Die Blockierung wirkt oft dramatisch und ist nur sehr schwer aufzulösen.

In diesem Workshop werden anhand von Beispielen Möglichkeiten des Umgangs mit diesen Handlungsblockaden aufgezeigt. Einerseits braucht die Ergotherapeutin selber die Fähigkeit, mit diesen schwierigen Situationen umzugehen, andererseits kann dem Kind und den Eltern mit Tipps und Tricks oft sehr gut geholfen werden.

Der kollegiale Erfahrungsaustausch wird in diesem Workshop Platz haben, eigene Beispiele können vorgestellt und diskutiert werden.

 

17.00 – 18.15                  Leitung Elsbeth Binder und Marlys Blaser

Meisterwerk                      Fallsupervision

Ab 19. 00                           Unter dem Nussbaum: Gespräch und fachlicher Austausch in aller Ruhe

 2. Seminartag, 30. August 2018

8.45 – 9.45                        Leitung Hanne Kai Kretzschmar

Input                                  Kann ich kreativ gestalten?

Oft hören wir in der Ergotherapie: «Ich kann gar nichts, ich konnte nie etwas Kreatives gestalten, ich kann nicht mit Farben umgehen, ich habe wirklich keine Idee, was ich tun könnte…». In diesem Workshop wird eine Technik der Acrylmalerei aufgezeigt, die sich als Angebot der Ergotherapie ganz besonders bei Kreativitätsblockaden als sehr hilfreich erweist.

Hanne Kretzschmar führt die Teilnehmerinnen in die Technik ein und lässt mit Fallbeispielen Einblick in ihre Arbeit mit Patientinnen haben, die Zugang zu eigenen Ideen und Projekten auf diesem Weg finden konnten. Es besteht die Gelegenheit zum eigenen Ausprobieren und zur Diskussion.

 

10.00 – 13.00                    Leitung Marlys Blaser       

Theorieseminar:              Kreativität: Ein Konzept für die Ergotherapie

Kreative Mittel und Materialien, die Kreativität ermöglichen und fördern, stehen zusammen mit alltagsbezogenen Handlungen an erster Stelle im gesamten ergotherapeutischen Handlungsspektrum im Fachbereich Psychiatrie. Im Rahmen dieses Theorieseminars wird ein Konzept über Kreativität aufgezeigt, das weit über das Angebot bildnerisch-gestalterischer Mittel hinausgeht. Es berücksichtigt die fördernde und heilende Kraft kreativer Mittel sowie auch die Kreativität, die uns soziale Situationen, Traumata, Entwicklungsblockaden, Entscheidungsprozesse abverlangen. Damit ermöglicht das Seminar auch eine vertiefte Auseinandersetzung mit einem zentralen Aspekt der psychischen Resilienz.

 

 14.15 – 16.30 (2. Tag)       Leitung Mila Pericin

Workshop                         Gestaltend handeln

Malen und bildnerisches Gestalten sind häufig und gerne angewendete Mittel der Ergotherapie. Sie sind hervorragend dazu geeignet, innere Blockaden zu lösen, Gefühle wieder in Fluss kommen zu lassen und sich der eigenen Kreativität zu öffnen. Um dies mit emotionaler Sicherheit gewähren zu können, braucht es aber auch Anleitungen, Strukturen und Grenzen, die verhindern, dass die Emotionen überschwemmend werden und nicht mehr ertragbar sind. Wie können solche Grenzen und Strukturen von der Ergotherapeutin geschaffen werden? Wie können psychische Blockaden aufgelöst werden, innerer Fluss und Zugang zur eigenen Kreativität begünstigt und unterstützt werden? In diesem Workshop werden Möglichkeiten aufgezeigt, Ideen ausgetauscht und eigene Experimente gemacht.

 

 

17.00 – 18.15                  Leitung Marlys Blaser

Meisterwerk                      Fallsupervision

 

Ab 19.00                            Film und gemütliches Zusammensein


 3. Seminartag, 31. August 2018

8.45 – 9.45                        Leitung Marlys Blaser

Input                                  Der erweiterte Leittext als Hilfestellung bei Entscheidungsschwierigkeiten

Kann ein Leittext eine Hilfestellung bei Entscheidungsschwierigkeiten darstellen? Oft sind die Prozesse Situationsorientierung, Selbst-überwachung und Programmwahl gut geglückt – die Umsetzung gelingt jedoch nicht. Da es nicht für jede denkbare Handlung möglich ist, eine intrinsische oder genügend einsichtige extrinsische Motivation herzustellen ist es wichtig, methodische Hilfestellungen für diesen Übergang zu ent-wickeln. Eine mögliche Unterstützung stellen Leittexte dar, die Hinweise und Hilfestellungen zum Weiterschreiten vom einen Handlungsschritt zum nächsten beinhalten und Entscheidungsschwierigkeiten direkt angehen. In diesem Workshop wird der von L.Schnuderl konzipierte Leittext „ ich sollte – ich werde – ich mache” vorgestellt und damit die Diskussion zu weiteren methodischen Möglichkeiten eröffnet.

11.00 – 13.00                    Leitung Marlys Blaser

Theorieseminar:               Prokrastination

Prokrastination bedeutet extremes Aufschieben von notwendigen Handlungen, Erledigungen und Entscheidungen. Sie unterscheidet sich klar von Trödeln oder Aufschieben von unbeliebten Aufgaben, wie es fast jeder Mensch aus seinem Alltag kennt dadurch, dass sie im Chaos und in der Verzweiflung gipfelt. Sie bedeutet eine Störung oder Behinderung der kognitiven und energetisierenden Steuerung von Handlungen. Mögliche Ursachen und Zusammenhänge mit anderen psychiatrischen Krankheits-bildern warden beleuchtet und erklärt. In der Ergotherapie werden häufig Probleme im Handlungsfluss festgestellt. Die Handlung stockt, weil sie nicht energetisiert werden kann, oder sie bricht ab, wenn im Handlungsverlauf neue Entscheidungen und Richtungsänderungen anstehen. Der Handelnde kommt nicht über die Vorabklärungen hinweg oder bricht die Handlung bei auftauchenden Schwierigkeiten ab. In diesem Sinne bietet dieses Theorieseminar auch Erklärungen und Lösungsansätze für Handlungsblockaden in anderen Zusammenhängen an.

14.15 – 16.30      Leitung  Ulla Steiner

Workshop           Es ist immer dasselbe – wo muss ich aufpassen?

Ein Konzept für die ergotherapeutische Behandlung von Erledigungsblockaden   

Erledigungsblockaden erscheinen in der Ergotherapie häufig im Rahmen einer AD(H)S, Depression oder Schizophrenie, sei es als Symptom oder als Thema im Zusammenhang mit der autonomen Handlungskompetenz. Die ergotherapeutische Behandlung wird immer öfter in diesem Sinne verordnet und auch vergütet. Als ergotherapeutische Angehensweise haben sich die Domizilbehandlung oder die Coaching-methode als Beratung in den Praxisräumlichkeiten als ideal erwiesen.

In diesem Seminar wird aufgezeigt, wie das individuelle Auffinden derjenigen Informationsverarbeitungsprozesse unterstützt werden kann, die zu einer Erledigungsblockade führen, und welche Umgangsformen und -methoden in der Ergotherapie angeboten und aufgebaut werden können.

Patientenbeispiele werden vorgestellt, eigene Reflexion sowie kollegialer Austausch werden angeregt und unterstützt.

 

 

17.00 – 18.15                  Leitung Marlys Blaser

Meisterwerk                      Fallsupervision

 

Ab 19. 00                          

Gemeinsames Abendessen 

4. Seminartag, 1. September 2018

8.45 – 10.45                      Leitung n.n.

Input                                  Kreatives Schreiben

Kreatives Schreiben bedeutet kreativer Umgang mit dem Schreiben, mit Schrift, Schriftfluss und Schriftbild. Daraus können sich mit Leichtigkeit auch eigene Texte entwickeln. Diese helfen bei der Verarbeitung von emotional belastenden Lebensereignissen und – Erfahrungen. Sie ermöglichen einen kreativen Umgang mit Erlebtem, mit Sehnsüchten und Wünschen. Sie wirken bei der Verarbeitung psychischer Belastungen unterstützend und befreiend. Zugleich können sie in der ergotherapeutisch professionellen Arbeit ein wichtiger Faktor zur Verarbeitung belastender Erlebnisse, mitgefühlter psychischer Not und zur fortlaufenden Arbeit an der eigenen, wohlwollenden und akzeptierenden professionellen Haltung sein. In diesem Sinne spricht dieser Workshop die Teilnehmenden auf zwei Dimensionen an: derjenigen der ergotherapeutischen Unterstützung des Umgangs mit psychischer Belastung und derjenigen der eigenen professionellen Haltung im Hinblick auf belastende Situationen.

10.00 – 13.00                      Leitung n.n.          

Theorieseminar:              Ich Kann nicht mehr: Handlungsblockaden im Rahmen des Burn-Out-Syndroms

Was bedeutet ein Burn-out-Syndrom? Wie kann es von depressiver Verstimmung, depressiver Reaktion oder einer Posttraumatischen Belastungsstörung unterschieden werden?

In diesem Theorieseminar werden Gründe und psychische Vorbedingungen aufgezeigt. Ergotherapeutische Handlungsformen werden zu einem Behandlungskonzept integriert.

Burn-out, das psychische Ausbrennen ist eine individuelle Reaktion auf eine in unserer Gesellschaft und unserem Zeitgeist kultivierte Beschleunigung aller Arbeitsprozesse und vieler Freizeitangebote.

 14.15 – 16.30                    Leitung Marlys Blaser u. Theresa Witschi

Workshop                         Psychohygiene

Handlungen unterstützen uns einerseits bei der Anpassung an innere, eigene Bedürfnisse und Wünsche, andererseits an Anforderungen, die die Umwelt an uns stellt. Um sich mit sich selber und anderen wohl und kreativ fühlen zu können, braucht es eine stetige achtsame Ausbalancierung der eigenen Handlungen im Hinblick auf die beiden Seiten der Anpassung. Oft überwiegen im hektischen und herausfordernden Arbeitsalltag die Handlungen, die wir zur Erfüllung von Erwartungen und Forderungen der Institution, der Patientinnen, der Kolleginnen vornehmen. Unsere eigenen Bedürfnisse kommen dabei zu kurz, für eine gute Psychohygiene geht die Kraft und Kreativität verloren.

In diesem Workshop wird das Thema Psychohygiene theoretisch aufbereitet und praktisch angereichert. Die Diskussion wird angeregt. Die Teilnehmerinnen werden den Workshop gestärkt verlassen!

 

Meisterwerk                      Vorstellung von Projekten, Fachartikeln und Forschungsarbeiten (geplanten und fertiggestellten bachelor- und masterarbeiten u.a.m.)

                                          Anmeldungen und Hinweise dazu sind erwünscht!

Ausklang mit einem gemeinsamen Apero

 

Unser Kursangebot in Wien

GRUNDKURS: 9. - 11. Februar 2018

Leitung: Marlys Blaser und Lisbeth Schnuderl

Posttraumatisches Belastungssyndrom

12. Februar 2018

Leitung Marlys Blaser

Traumatische Ereignisse hinterlassen körperliche und psychische Spuren. Oft blockieren sie den Zugang eines Menschen zu seinen kreativen Kräften und zu seiner Flexibilität und Spontaneität im Umgang mit neuen Anforderungen oder schwierigen Lebenssituationen. 

In diesem Seminar werden neue Ergebnisse und Erkenntnisse der Traumaforschung referiert. Der Zusammenhang mit Handlungs- und Kreativitätsblockaden wird aufgezeigt, ein Konzept der Resilienz vorgestellt. Das Seminar bietet eine Auseinandersetzung mit spezifischen ergotherapeutischen Mitteln zur Förderung eines besseren Zugangs zu eigenen Bedürfnissen und zu einer flexiblen Handlungsfähigkeit sowie eines günstigen Umgangs mit den Folgen der Traumatisierung.

 Die Förderung der Handlungsfähigkeit durch erweiterte Leittexte

13. Februar 2018

Leitung Marlys Blaser

Bewusstseinsprozesse lösen Veränderungen der kognitiven Steuerung und Energetisierung von Handlungen aus. Sie können ergotherapeutisch angeregt und genutzt werden. Durch erweiterte Leittexte werden Bewusstseinsprozesse unterstützt und die Selbststeuerung verbessert. Leittexte bauen direkt auf der Erfassung der Handlungsfähigkeit auf und finden ihren Einsatz sowohl mit Erwachsenen als auch mit Kindern. Ressourcen, Schwierigkieten und Behinderungen können optimal berücksichtigt werden. Leittexte stellen in der Erwachsenenbildung ein wichtiges didaktisches Mittel dar, das gezielt handlungsorientiertes Lernen unterstützt.

Handlungsblockaden: ergotherapeutische Ansätze und Chancen

14. Februar 2018

Leitung Marlys Blaser

Normalerweise können Menschen ihre Handlungen so steuern und energetisieren, dass sie reibungslos von den ersten Abklärungen über Zielsetzung, Programmwahl und Ausführung bis zur Beendigung und zu Auswertungsprozessen abläuft. Sehr häufig treffen wir in der Ergotherapie jedoch Probleme in diesem Handlungsfluss an. Die Handlung stockt, weil sie nicht energetisiert werden kann, es fehlen die notwendige Motivation, Willen und Emotionen. Die Handlung bricht ab, wenn im Handlungsverlauf neue Entscheidungen und Richtungsänderungen anstehen. Der Handelnde kommt nicht über die Vorabklärungen hinweg oder bricht die Handlung bei auftauchenden Schwierigkeiten ab. Es gibt viele Ursachen, die z.T. in direktem Zusammenhang mit psychiatrischen Erkrankungen stehen. Die unterschiedlichen Ursachen werden im jeweiligen Zusammenhang mit psychiatrischen Krankheitsbildern beleuchtet, insbesondere wird auf die Zwangsneurose und die Depression eingegangen. Ergotherapeutische Mittel und Methoden zur Überwindung der Blockaden werden aufgezeigt. und diskutiert. 2-3 Patientenbeispiele können ausführlich besprochen werden.

 

DER BRÜCKENBAUER

Da die Erfahrung immer wieder zeigt, dass das Handlungsmodell zwar beeindruckt und einleuchtet, aber im praktischen Alltag viel zu wenig angewendet wird, bieten wir Brückenbauer-Tage speziell für Institutionen an. Der Aufbau sieht wie folgt aus:

Grundkurs in Basel, Liestal oder in Österreich

Peergruppen in der Institution

2 Tage Brückenbauer in der Institution mit dem Inhalt:

 a) Berichterstattung und Supervision der Peergruppen.

1. Mal: Kontrolle der Erfassungsbeispiele

2. Mal: Kontrolle der Peergruppenarbeit zu einem vereinbarten Thema.

 b) Vertiefung eines von der Institution gewählten Themas (Methodik, vertiefende Theorie z.B. Motivation, Kommunikation, Entwicklungspsychologie ; aktuelle Fragen der Institution z.B. Dokumentation)

Brückenbauertage werden für die Zertifizierung angerechnet.

An den Institutionstagen können auch Kolleginnen aus andern Institutionen teilnehmen, falls sie in den entsprechenden Peergruppen auch mitarbeiten. Dadurch wird die Vernetzung mit andern Institutionen gefördert, es bietet sich eine gegenseitige Bereicherung an, sowie die Möglichkeit für KollegInnen, die die Stelle wechseln, in ihrer Peergruppe zu bleiben. Die Fortbildungstage werden dadurch kostengünstiger.

 Kosten: je nach TeilnehmerInnenzahl und Vorbereitungsaufwand ca. Fr. 180.- / Lektion, Anteil Reise und Spesen. 8 Lektionen pro Arbeitstag.

Bei Interesse nehmen Sie Kontakt mit uns auf!